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Amerikas Verpflichtung gegenüber der Welt

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Amerikas Verpflichtung gegenüber der Welt

Prinzipienstreit um die richtige Aussenpolitik

Cambridge UP,

15 min read
10 take-aways
Audio & text

What's inside?

Die US-Aussenpolitik pendelt zwischen der Meinung, ohne aktiv zu werden ein Beispiel zu setzen, und der Idee, dort mit Macht zu unterstützen und einzugreifen, wo die Länder auf dem richtigen Weg sind. Lesen Sie die Meinungen der Top US-Präsidenten von Jefferson bis Reagan.

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Bewertung der Redaktion

5

Qualitäten

  • Analytisch
  • Überblick
  • Hintergrund

Rezension

H. W. Brands liefert einen ausgezeichneten historischen Überblick über die Komplexität der amerikanischen Aussenpolitik. Auf der Grundlage der intellektuellen Ideen, wie sie von den bedeutendsten Autoren der verschiedenen Epochen dargestellt werden, unterzieht er sämtliche wichtigen Standpunkte der Aussenpolitik einer Analyse. Dieses Buch ist von grösstem Nutzen für all jene, die sich über das Thema (bis einschliesslich der Reagan-Jahre) informieren oder vorhandene Kenntnisse ergänzen möchten. Der Leser oder die Leserin muss freilich bereit sein, einige Zeit und Mühe zu investieren, um das Beste aus der Lektüre dieses Werks herauszuholen - ein Aufwand, der sich lohnt. getAbstract empfiehlt dieses Buch allen, die sich für die Aussenpolitik der Vereinigten Staaten und für die Beziehungen zwischen den USA und der Sowjetunion interessieren.

Zusammenfassung

Exemplars, Vindicators und die ersten hundert Jahre

Die Aussenpolitik der Vereinigten Staaten wird durch die Verpflichtung zur Förderung der Humanität geprägt. Die Frage, wie diese Verpflichtung in der Praxis erfüllt werden soll, wird von zwei unterschiedlichen Denkschulen unterschiedlich beantwortet:

  1. Die Exemplars - Diese Denkrichtung geht davon aus, dass die Vereinigten Staaten der Welt das "Beispiel einer humanen, demokratischen und prosperierenden Gesellschaft" schulden. Die USA sollten ihr eigenes Haus in Ordnung halten und sich nicht in die Angelegenheiten anderer Nationen einmischen.
  2. Die Vindicators - Diese Denkschule ist der Meinung, dass die Vereinigten Staaten "aktive Massnahmen zur Durchsetzung des Rechts" ergreifen sollten. Es gebe nun einmal moralisch böse Nationen, und die USA seien verpflichtet, diesem Bösen entgegenzutreten, auch wenn dies den Einsatz militärischer Macht bedinge.

Die Diskussion über die US-amerikanische Aussenpolitik begann, noch ehe das Land überhaupt existierte. John Winthrop, ein Gründervater, erklärte die amerikanischen Niederlassungen zu einem "Beispiel für die ganze Welt". Thomas Jefferson, ein Gründervater...

Über den Autor

H. W. Brands, Professor für Geschichte an der Texas A&M University, hat an der Stanford University, am Reed College, an der Portland State University und an der University of Texas studiert. Eine Auswahl seiner früheren Bücher: The Spector of Neutralism, Inside the Cold War, The United States in the World, The Wages of Globalism, The Reckless Decade und T.R.: The Last Romantic.


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